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Woraus
besteht eine Landschaft?
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Der Mensch hat gewisse Bedürfnisse für sein Leben. Er
muss sich ernähren, braucht eine Unterkunft, muss diese beheizen
und sich fortbewegen können. Er nutzt also das, was ihm die
Umwelt bietet. In früheren und in heute noch isoliert lebenden
Gesellschaftsformen nimmt sich der Mensch das, was er in seiner
Umwelt vorfindet (Sammeln, Jagen, Fischen). Wenn seine Bedürfnisse
über das, was die Natur ihm geben kann, hinausgehen, gestaltet
der Mensch diese um (Landwirtschaft, Abholzen, usw.). Wenn dies
der Fall ist, kann der Mensch das natürliche Gleichgewicht
bedrohen. Denn es ist schwierig, einen Lebensraum umzugestalten,
ohne dabei bestimmte Bestandteile desselben zu zerstören. Wir
geben ein Beispiel dafür
Eine menschliche Bevölkerungsgruppe steigt stark an. Um sie
zu ernähren, muss mehr Nahrung erzeugt werden. Man sucht deshalb
neue Gebiete für die Landwirtschaft. Wenn es nicht genug Nutzungsflächen
gibt, holzt man Wälder ab, um sie in Felder umzuwandeln, um
das Holz zu verheizen oder um dort zu bauen. Der natürliche
Lebensraum verändert sich.
Wenn man einen Wald abholzt, zerstört man den Lebensraum
(das Habitat) bestimmter Tierarten. Diese Arten sind an das Leben
im Wald angepasst. Um zu überleben, müssen sie deshalb
in die benachbarten Wälder flüchten. Wenn die Wälder
zu stark abgeholzt werden, können sie zu klein werden, um allen
Arten genug Nahrung zu bieten. So wird durch Zerstörung ihres
Lebensraums ihr Überleben bedroht. Außerdem kann das
Verschwinden der Wälder für den Menschen gefährlich
werden. Manchmal entstehen dadurch im Bergland Erdrutsche und in
der Ebene Überschwemmungen. Denn die Wälder schützen
den Boden vor Erosion und verlangsamen das Abfließen von Regenwasser.
Der Mensch verändert den natürlichen Lebensraum. Das
erklärt einen Großteil der heutigen Umweltprobleme. Je
stärker der Bevölkerungsdruck durch den Menschen ist,
desto weniger Platz wird der Natur gelassen. Deswegen müssen
wir umdenken, wenn wir uns weiter entwickeln möchten und alle
Arten leben lassen wollen. Wir müssen uns überlegen, was
unser Handeln zur Folge hat, und es entsprechend ändern. So
können wir es vermeiden, neue Probleme zu schaffen, die durch
die Lösung anderer Probleme entstehen können.
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