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Die Biosphärenreservate der Nordvogesen in Frankreich und des
Pfälzerwaldes in Deutschland sind benachbart. Sie berühren
sich an der deutsch-französischen Grenze. Sie haben ein besonderes
Gütezeichen erhalten, um 1998 zu einem einzigen
grenzüberschreitenden Biosphärenreservat zu werden. Dies
ist das erste grenzüberschreitende Biosphärenreservat
in Europa.
In diesem großen Reservat besteht das gemeinsame Naturerbe
von Frankreich und Deutschland aus Wald, Sandstein, Wasser und Landschaften.
Der Wald ist wichtig, denn er bedeckt 65 % der Fläche des
Reservats, das Wasser ist eine lebensnotwendige Ressource, aus Sandstein
besteht der gemeinsame Felssockel und die Landschaften sind das
Lebensumfeld der Bewohner.
In dem grenzüberschreitenden Biosphärenreservat leben
zirka 237 000 Einwohner: 77 000 auf französischer Seite und
160 000 auf deutscher Seite, auf einer Fläche von über
3100 km2.
In diesem grenzüberschreitenden Biosphärenreservat wird
insbesondere für den Umweltschutz, die Landwirtschaft, den
nachhaltigen Fremdenverkehr und die Umwelterziehung bei Deutschen
und Franzosen gearbeitet: Dort wird grenzüberschreitende
Zusammenarbeit praktiziert.
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