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Torfweiher.
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In der Ökologie versteht man unter einem Lebensraum einen Ort, an dem Pflanzen und Tiere leben. Im grenzüberschreitenden Biosphärenreservat gibt es verschiedene bemerkenswerte Lebensräume, die geschützt werden müssen:

Torfmoore sind Feuchtgebiete, in denen sich unvollständig zersetzte pflanzliche Substanzen ansammeln und den so genannten Torfboden bilden. Im grenzüberschreitenden Biosphärenreservat besteht der Torf hauptsächlich aus besonderen Moospflanzen, den Torfmoosen. Der Torf ist an manchen Stellen bis zu 1,50 m tief. Die Lebensbedingungen sind dort sehr schwierig für Pflanzen und Tiere. Der Boden ist mit Wasser getränkt und sehr sauer (so sauer wie Essig). Der Sonnentau ist eine kleine fleischfressende Pflanze, die sich gut angepasst hat, um dort zu leben. Die Torfmoore werden geschützt, weil sie einen ganz besonderen Lebensraum darstellen, der vom Menschen stark beschädigt wurde.

 

Erlenbruchwälder sind Erlengehölze, deren Bäume mit den Wurzeln im Wasser leben können. Man findet sie in feuchten Talsohlen oder an Wasserläufen. In diesen Wäldern gedeihen bemerkenswerte Pflanzen, zum Beispiel der wunderbare Sumpf-Drachenwurz, der viel Feuchtigkeit benötigt.
Erlenbruchwald.
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Streuobstwiesen im Frühling.
© Michel Rauch



Hochstämmige Streuobstbestände oder -wiesen sind sehr artenreiche Lebensräume mit einer außergewöhnlich großen Biodiversität. Sie bestehen aus alten Bäumen und beherbergen vor allem zahlreiche Insekten und kleine Nagetiere. Man findet dort auch so genannte höhlenbewohnende Vögel, die in den Aushöhlungen und Löchern der alten Bäume nisten. Sie stellen auch ein Reservoir von alten Obstsorten dar, die nach und nach ins Vergessen geraten. Der Nutzen von Streuobstbeständen wird manchmal angezweifelt, denn ihre Pflege ist sehr arbeitsintensiv. Aus diesen Gründen drohen Streuobstwiesen zu verschwinden und damit sämtliche Tier- und Pflanzenarten, die darin leben.

In einem Haufen von Rundhölzern versteckter Steinkauz.
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