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| Graues Langohr © Jean-François
Schneider |
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Das LIFE-Programm: Schaffung eines grenzüberschreitenden
Zentrums der Naturressourcen für das Biosphärenreservat
Das Projekt eines auf geographische Informationssysteme (GIS)
gestützten Zentrums der Naturressourcen wurde mit Hilfe
europäischer Finanzmittel (LIFE-Programm - Umwelt) vom
Naturpark Nordvogesen und dem Naturpark Pfälzerwald gemeinsam
durchgeführt.
Das Hauptziel des Zentrums der Naturressourcen besteht darin,
durch digitale geographische Informationen bzw. deren Kombination
neue Erkenntnisse über das Gebiet des Biosphärenreservates
zu gewinnen. Mit diesem Instrument wird eine Entscheidungshilfe
zum effizienten Management des grenzüberschreitenden
Biosphärenreservats gegeben.
Zu diesem Zweck wurden vor allem Informationen zur Verwaltung
des Naturerbes und der Landschaft gesammelt, die in geographischen
und statistischen Datenbanken strukturiert wurden.
Die Einrichtung dieses Zentrums hat zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten
eröffnet - sowohl für die beiden Parks wie auch
auf lokaler Ebene. So werden sämtliche gesammelten Informationen
vom Observatorium des regionalen Naturparks Nordvogesen (SIGIS©)
und vom Naturpark Pfälzerwald im Rahmen zahlreicher Projekte
auf Ebene der Gemeinden, der Zweckverbände und des Parks
täglich genutzt.
Die Verschneidung von Geodaten zu Wanderwegen mit geschützten
Naturräumen zeigt zum Beispiel die Nutzungskonflikte
im Waldgebiet des Reservats auf.
Darüber hinaus ermöglicht es die Darstellung der
Entwicklungsdynamik anhand von Daten aus dem Jahre 1890 und
insbesondere die Folgen des Rückgangs der landwirtschaftlichen
Nutzung in den Talauen. Dieser Wandel der Bodennutzung, der
heute von einer natürlichen Dynamik beherrscht wird,
führt zu einer stetigen Weiterentwicklung der Naturräume
und infolgedessen der Landschaften. Das Zentrum der Naturressourcen
hat schließlich vor kurzem auch an der Ausarbeitung
der Charta des regionalen Naturparks Nordvogesen und insbesondere
an der Erstellung eines Pflege- und Entwicklungsplanes des
Parks mitgewirkt.
Auf der Ebene interkommunaler und kommunaler Strukturen wurden
zahlreiche Überlegungen angestellt (Sektorenschemen,
Entwicklungsplan, kommunale Raumanalyse, usw.).
Die Bilanzierungen, Simulationen und Perspektiven zeigen
deutlich die durch dieses Zentrum gebotenen Möglichkeiten.
Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten, sowohl im
Bereich der menschlichen Aktivitäten als auch im Bereich
Naturschutz ermöglichen ein nachhaltiges Management des
Gebietes.
Sie können sich die Broschüre "GIS Technologie"
herunterladen
(630 Ko). Darin werden konkrete Anwendungsbeispiele präsentiert,
die auf der Grundlage der vom grenzüberschreitenden Zentrum
für Ressourcen gelieferten Informationen entwickelt wurde.
Weitere Daten des Zentrums finden Sie unter:
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