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Gebiete, geprägt
von gegenseitigen Austausch und Konflikten
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Einige Spuren weisen auf die Präsenz von Menschen
in der Region Nordvogesen und Pfälzerwald ab der
Frühgeschichte, insbesondere im Mesolithikum, hin.
Die Mediomatriker, gefolgt von den Tribokern und Nemetern
ließen sich hier nieder und bauten Siedlungen
auf den Anhöhen.
Zwischen 58 und 52 vor Chr. nahmen die Römer die
Region ein, ohne aber die gallischen und germanischen
Völker zu vertreiben. Durch den Bau von Straßen,
Städten und die Kolonisierung der Gebiete erfuhr
die Gegend eine Entwicklungsperiode. Gleichzeitig entwickelte
sich eine Zivilisation auf den Gipfeln des Reservates:
Die Einwohner ließen sich auf den Anhöhen
nieder und entwickelten land- und forstwirtschaftliche
Aktivitäten, wie zum Beispiel der Standort Wasserwald
(in der Nähe von Saverne) bezeugt.
Zwischen dem 2. und dem 4. Jahrhundert überfielen
germanische Stämme häufig die Gegend. 450
verließen die Römer endgültig die Region,
um den Franken den Platz zu überlassen.
Ab dem 8. Jahrhundert konnte sich das Christentum in
diesem Raum nach und nach durchsetzen. Im Jahre 925
wurden die beiden Gebiete Nordvogesen und Pfalz durch
die Gründung des Germanischen Reiches von Otto
I. in einer einzigen Einheit zusammengefasst.
Im Mittelalter stand vor allem eine Aufteilung des Gebietes
in zahlreiche kleine Einheiten im Vordergrund, die von
adeligen Familien wie zum Beispiel Lichtenberg oder
Zweibrücken-Bitche verwaltet wurden. Zahlreiche
Reichsburgen wie z.B. der Trifels oder die Burg Landeck
wurden gegründet. Damals spielten Abteien wie Neuwiller,
Sturzelbronn, Eusserthal, Kaiserslautern oder Weißenburg
eine wesentliche Rolle: Als landwirtschaftliche und
wirtschaftliche Zentren dienten diese Orte auch der
Andacht und Kultur.
Die Reformation setzte sich im Anschluss an die Veröffentlichung
von Luthers Werken (1519) durch, und die Herrscher schlossen
sich mit ihren Untertanen nach und nach an.
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Burg Fleckenstein
Römische Spange (Fibula) zum Halten der Togen,
aus Bronze und Schmelzglas, Archäologisches
Museum in Niederbronn-les-Bains
Abtei Neuwiller-les-Saverne
Weiße Büste "Corps de baigneuse"
("Körper einer Badenden") Archäologisches
Museum in Niederbronn-les-Bains |
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Der 1525 ausgebrochene Bauernkrieg ist ein Aufstand der
"Rustauds" ("Ungehobelten"), die mit
ihrer materiellen und sozialen Lage unzufrieden waren.
Der Aufstand wird von den Truppen des Herzogs von Lothringen
blutig niedergeschlagen, insbesondere in Saverne, wo 18.000
Menschen den Tod fanden.
Während des Dreißigjährigen Krieges -
ein europäischer Konflikt von 1618 bis 1648 - wurden
die Nordvogesen und der Pfälzerwald regelmäßig
Schauplatz von kriegerischen Auseinandersetzungen. Dieser
Krieg mit den damit verbundenen Plünderungen, Pest
und Hungersnot bedeutete für die Region das Ende
einer Wohlstandsperiode.
1648 kamen die Nordvogesen zu Frankreich, der zunächst
kurzpfälzische Pfälzerwald wurde später
genauso von französischen Truppen besetzt. Aber die
ausgeblutete Region musste erst wieder bevölkert
werden und benötigte viele Jahre, bevor sie ihren
Wohlstand wieder erreichte.
Kriege und Wechsel der Staatsangehörigkeit
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