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Feuchtes Brachland
Feuchtes Brachland
 


Seit etwa fünfzig Jahren, nachdem die landwirtschaftliche Nutzung (traditionelles Mähen mit Be- und Entwässerung der Wiesen) aufgegeben wurde, ist in allen Tälern des grenzüberschreitenden Biosphärenreservates feuchtes Brachland entstanden. Seine ökologische Bedeutung hängt von der Feuchtigkeit des Bodens und der pflanzlichen Zusammensetzung ab.

© Yvon Meyer

Einige feuchte Brachlandstandorte weisen eine vielfältigere Fauna auf als die Wiesen, vor allem was Vögel, Libellen, Käfer und Spinnen anbelangt. Dort kommt auch der große Ampferfeuerfalter, ein in den Nordvogesen und im Pfälzerwald seltener Schmetterling und bestimmte bemerkenswerte Singvögel wie das Schwarzkehlchen (Saxicola torquata) der Sumpfrohrsänger und der Feldschwirl vor.




Wenn auch die Flora der Brachen weniger vielfältig als die einer Mähwiese ist, sind doch der dreiblättrige Fieberklee (Menyantes trifoliata),

Dreiblättrige Fieberklee, © Michel Rauch

das Blutauge (Potentilla palustris), der Sumpffarn und der Giftwasserschierling erwähnenswert.

Blutauge © Michel Rauch