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Religiöses Kulturgut
   
 

Vor der Reformation, also bis zu Beginn des 16. Jahrhunderts, gab es bereits zwei Religionsgemeinschaften auf dem Gebiet des Reservats: Katholiken und Juden. Die Gemeinschaften hinterließen ein vielfältiges Kulturgut, das für die Stile und Epochen repräsentativ ist.

Das Zusammenleben der beiden christlichen Religionsgemeinschaften ist ab 1684 der Ursprung einer Kirche, die von beiden Gemeinschaften genutzt wurde. Dieser Brauch wird in bestimmten Ortschaften noch immer gepflegt.

Gemeinschaftskirche Saint Jacques le Majeur in Reipertswiller
© SYCOPARC

Andere elsässische und pfälzische Dörfer weisen charakteristische Silhouetten auf: Die beiden Kirchen zeugen davon, dass die Dorfbewohner zwei verschiedenen Religionsgemeinschaften angehören.

 




Synagoge Niederbronn les Bains
© SYCOPARC

Manche Inschriften auf alten Häusern, die Friedhöfe und Synagogen erinnern an den jüdischen Bevölkerungsteil in sehr zahlreichen Dörfern des Reservatgebietes. Im jüdisch-elsässischen Museum von Bouxwiller wird die Vielfalt dieser Kultur in einer ehemaligen Synagoge ausgestellt.

Abtei von Weißenburg
© SYCOPARC

Die Abtei von Weißenburg ist eines der Beispiele romanischer Architektur, die in unserer Region vom 10. bis 13. Jahrhundert gepflegt wurde.

Bibliographie
Schätze des jüdischen Kulturerbes im "Krummen Elsass"