Natur ohne Grenzen
Gebiet
Das Reservat im Lauf der Zeit
Naturerbe
Kulturerbe
Einwohner,
Aktivitäten und Traditionen
Religiöses Kulturgut Burgen

 ArchitekturArchäologieTraditionelle IndustrienMuseenHistorische Orte

Festungen aus Sandstein
   
  Fünfunddreißig Burgen schmücken die Gipfel und schroffen Felsen der Nordvogesen, im Pfälzerwald sind es sechzig. Sie gehören zu den rund 500 Schlössern im Bereich Elsass und Pfalz, die zwischen dem beginnenden 12. und der Mitte des 14. Jahrhunderts gebaut wurden.

Bauherren nutzten für den Bau ihrer Schlösser die für die Gegend so typischen Steilhänge und manchmal auch die natürlichen Aushöhlungen. Fels und Burg schienen aus einem Stück zu sein.

Ruinen in Frohenbourg in der Gemeinde Lembach,
© SYCOPARC


Diese Burgen waren bewohnt und wurden gleichzeitig als Garnisonsstandorte verwendet; da sie als Rückzugs- und Verteidigungsstätten konzipiert wurden, waren sie Schauplatz zahlreicher Kriege und dienten Raubrittern als Unterschlupf.

Burg Trifels,
© NPP

Die Wasserversorgung der Burgen im Fällen von Belagerungen war für das Überleben ihrer Bewohner ein wesentlicher Faktor. Da der Bau von Brunnen angesichts der natürlichen Gegebenheiten praktisch unmöglich war, wurden in vielen Schlössern findige Systeme zum Auffangen des Regenwassers eingerichtet; das Wasser wurde mit Sand gefiltert und in Zisternen aufbewahrt.

 







Aufgrund der neuen Waffen und Kriegstechniken boten die Burgen den Bewohnern keinen wirksamen Schutz mehr und wurden aus diesem Grund ab Mitte des 15. Jahrhunderts nach und nach aufgegeben. Nur wenige (wie zum Beispiel die Burg La Petite Pierre) wurden modernisiert und gegen Artilleriegeschosse verstärkt.

Burg Lichtenberg
© Bateau de Papier

Heute treffen wir in diesen Burgruinen eine besondere Fauna und Flora an, ebenso wie auch zahlreiche Spaziergänger und Liebhaber von geschichtlichen Ereignissen und Sagen, die in diesen Orten noch immer erzählt werden...

Klosterruine Limburg, © NPP

Gesteine und Felsen
Interaktive Kartographie