Natur ohne Grenzen
Gebiet
Das Reservat im Lauf der Zeit
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Kulturerbe
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        Besonderheiten      
Gemeinsamkeiten
   
 

Die Nordvogesen und der Pfälzerwald haben in Bezug auf Ökologie und Landschaft vieles gemein. Für beide Gebiete gelten drei Schlüsselbegriffe: Sandstein, Wasser und Wald. Die geologischen Ausgangsbedingungen (Vogesen-Sandstein bzw. Buntsandstein) sind identisch, was den bedeutenden Waldbestand auf beiden Seiten erklärt. Im Wald herrschen beiderseits drei Baumarten vor - Buche, Kiefer und Eiche. Das Relief ist ziemlich ähnlich, wenn auch der Pfälzerwald im Durchschnitt höher als die Nordvogesen liegt. Von Saverne bis Kaiserslautern sind die Berge von Tälern mit Sandstein-Bachläufen eingeschnitten, wobei immer wieder kleine Stauseen angelegt sind. Auf beiden Seiten finden wir auf den Gipfeln zahlreiche mittelalterliche Schlösser und zerklüftetes Gestein.


 


Was den Artenreichtum anbelangt, sind auf beiden Seiten der Grenze bemerkenswerte Arten wie der Wanderfalke (Falco peregrinus), der Uhu (Bubo bubo), die Mopsfledermaus (Barbastella barbastellus), der flache Bärlapp (Diphasiastrum tristachyum), der ästige Rautenfarn (Botrychyum matricariifolium) und der Luchs (Lynx lynx) - ein echter Grenzgänger - zu verzeichnen.

Besonderheiten