Der Anteil der Weinbaufläche
im Naturpark liegt bei ca. 6 % bzw. 10.000 ha. Der Weinbau
im Naturpark Pfälzerwald konzentriert sich im wesentlichen
auf den Haardtrand. Er ist in erster Linie gekennzeichnet
durch intensiv wirtschaftende Weinbaubetriebe.
Die sich an die Waldzone anschließenden Unterhänge
sind geprägt durch ein Mosaik aus beweidetem oder
gemähtem Offenland (z.T. von Obstbäumen überstanden)
und naturnahem Wald. Einzelne Terrassen werden als Extensivrebland
genutzt. Weinwirtschaftlich interessant sind dort solche
Bereiche, welche durch Flurbereinigungen gut erschlossen
wurden.
Östlich daran schließt sich der intensiv genutzte
Weinbaugürtel (Lößhügel und Vorhügelzone)
an.
Durch die oben beschriebene Entwicklung gehen zunehmend
alte, erhaltenswerte Weinbergsstrukturen verloren, die
den Charakter dieser Landschaft zum wesentlichen Teil
mitbestimmen.
Die Anzahl der ökologisch wirtschaftenden und weinbaulichen
Betriebe liegt insgesamt unter dem Bundesdurchschnitt.