Natur ohne Grenzen
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Der Weinbau
   
  Der Anteil der Weinbaufläche im Naturpark liegt bei ca. 6 % bzw. 10.000 ha. Der Weinbau im Naturpark Pfälzerwald konzentriert sich im wesentlichen auf den Haardtrand. Er ist in erster Linie gekennzeichnet durch intensiv wirtschaftende Weinbaubetriebe.


Weinberge der Gemeinde Cleebourg
© Yvon Meyer


Die sich an die Waldzone anschließenden Unterhänge sind geprägt durch ein Mosaik aus beweidetem oder gemähtem Offenland (z.T. von Obstbäumen überstanden) und naturnahem Wald. Einzelne Terrassen werden als Extensivrebland genutzt. Weinwirtschaftlich interessant sind dort solche Bereiche, welche durch Flurbereinigungen gut erschlossen wurden.

Weinbaugebiet im NPP © NPP




Weinbau im Pfälzerwald © HS


Östlich daran schließt sich der intensiv genutzte Weinbaugürtel (Lößhügel und Vorhügelzone) an.
Durch die oben beschriebene Entwicklung gehen zunehmend alte, erhaltenswerte Weinbergsstrukturen verloren, die den Charakter dieser Landschaft zum wesentlichen Teil mitbestimmen.

Die Anzahl der ökologisch wirtschaftenden und weinbaulichen Betriebe liegt insgesamt unter dem Bundesdurchschnitt.