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Die Landwirtschaft im grenzüberschreitenden Biosphärenreservat
hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert.
Die früher als Felder oder sogar als Gärten
genutzten Täler des Reservates wurden in den fünfziger
Jahren aufgegeben und nach und nach zu Brachland; die
Natur hat sich diese Flächen wieder zurückerobert.
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Heuernte © SYCOPARC
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Diese Entwicklung ist hauptsächlich auf die Schwierigkeit
der Landwirte und Landarbeiter zurückzuführen,
in einem aufgrund der Zerstücklung der Grundstücke,
der kleinen Einheiten und der Kargheit der Böden
schwierig gewordenen Umfeld ihr Auskommen zu finden.
Zur Zeit werden nur die fruchtbarsten und mechanisch
leicht zu bestellenden Felder landwirtschaftlich genutzt,
und zwar in Form von Marktfrüchten oder Tierhaltung.
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Ein Gesicht der Region © SYCOPARC
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Zahlreiche Bemühungen wurden unternommen, um qualitativ
hochwertige Produktionsweisen zu entwickeln, die den
Lebensraum im Allgemeinen und die Umwelt im Besonderen
schonen. Das mit der Entwicklung dieser Produkte und
deren Qualität in Zusammenhang stehende Know-how
wird durch die Konsumenten entsprechend honoriert. Die
Reakrtionen die Vermarktung regionaler Qualitätsprodukte
im Rahmen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit
des Biosphärenreservates findet großen Zuspruch.
Es zeichnet sich ab, dass die Zukunft der im grenzüberschreitenden
Biosphärenreservat tätigen Landwirte in der
Produktion qualitativ hochwertiger Erzeugnisse liegt,
die nach folgenden Grundsätzen hergestellt werden:
- Die Produkte müssen für die Region typisch
(authentisch) sein
- Umweltschonende Produktionsverfahren zum Erhalt des
Lebensraumes werden gefördert.
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Obsternte © Raphël Marquez
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