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Das Netzwerk EUROMAB
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EUROMAB fasst die Länder Europas und Nordamerikas
in einer Organisation zusammen. Dieses Netzwerk organisiert
alle zwei Jahre Zusammenkünfte der Verantwortlichen
des MAB und der Biosphärenreservate. Bei diesen
Treffen werden sowohl Grundsatzfragen diskutiert als
auch konkrete Erfahrungen ausgetauscht:
- In welcher Form soll die wissenschaftliche Betreuung
der Biodiversität gewährleistet werden?
- Wie kann die lokale Mitwirkung gefördert werden?
- Welche Art Tourismus soll gefördert werden?
- Wie bekommt man die Landflucht in den Griff?
- Wie kann auf lokaler Ebene gehandelt werden, ohne
die globale Flächennutzung aus den Augen zu verlieren?
All diese Fragen werden über dieses Netzwerk auf
internationaler Ebene diskutiert. Diese Treffen werden
von Diskussionsgruppen im Internet abgelöst, und
es werden Kooperationsprogramme eingerichtet, wie zum
Beispiel das Programm BRIM, das Datenbänke für
die Biosphärenreservate erstellt.
Die in der Vergangenheit z.T. sehr umstrittene Form
der grenzüberschreitenden Biosphärenreservate
haben dadurch einen bedeutenden Aufschwung erfahren.
Eine besondere Herausforderung stellt in diesem Zuammenhang
die Verwaltung eines gemeinsamen Gebietes unter Berücksichtigung
interkultureller Aspekte aber mit unterschiedlichen
administrativen und politischen Rahmenbedingungen dar.
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| Das Reservatsgebiet:
ein 1996 von SPOT aufgenommenes Satellitenbild.©
CNES - SYCOPARC - NATURPARK PFÄLZERWALD, 1996,
traitements par le SERTIT |
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In Europa befindet sich das Ostkarpaten-Reservat an der
Grenze zwischen Polen, Slowakei und Ukraine. Das Donaudelta
ist ein grenzüberschreitendes Biosphärenreservat
zwischen Rumänien und der Ukraine. Die Nordvogesen
und der Pfälzerwald bilden ein deutsch-französisches
Biosphärenreservat. Das Tatra-Gebirgsmassiv ist ein
Biosphärenreservat zwischen Polen und der Slowakei.
Das Biosphärenreservat des Riesengebirges erstreckt
sich von Polen bis zur Tschechischen Republik. |
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