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Im Juni 2001 existierten insgesamt 394 Biosphärenreservate
in 94 Ländern, mit einer Fläche von etwa 200
Millionen Hektar (etwa viermal so groß wie Frankreich).
In allen Biosphärenreservaten ist man bestrebt,
dieselbe Philosophie in die Praxis umzusetzen, wenn
auch die ökologischen, sozialpolitischen und kulturellen
Bedingungen sehr unterschiedlich sind. Sie sind so organisiert,
dass für die jeweiligen Probleme gemeinsam konkrete
Lösungen gefunden werden sollen.
Die gemeinsamen Richtlinien definieren die Funktionsweise
des internationalen Netzwerkes; für die Koordination
sorgt das MAB-Sekretariat der UNESCO.
Der Informationsaustausch findet in verschiedenen Formen
statt. Die UNESCO veröffentlicht ein Mitteilungsblatt,
welches an das gesamte internationale Netzwerk verteilt
wird und über die Erfahrungen der einzelnen Biosphärenreservate
berichtet. Auf einer Internetsite wird das Netzwerk
und die verschiedenen Standorte vorgestellt (Internetadresse
: www.unesco.org/mab/home.htm). Darüber hinaus
werden regelmäßig fachliche Publikationen
herausgegeben.
Die Zusammenarbeit zwischen den Biosphärenreservaten
erfolgt meistens im Rahmen regionaler Netzwerke: EUROMAB
umfasst die Länder in Europa und Nordamerika; IBEROMAB
Lateinamerika, Spanien und Portugal, AFRIMAB die französischsprachigen
Länder Afrikas, BRAAF die englischsprachigen Länder
Afrikas und EASBR die Länder Ostasiens.
Partnerschaften zwischen Biosphärenreservaten werden
durch das Netzwerk erleichtert, wie zum Beispiel zwischen
den Cevennen und Montseny in Spanien: Personalaustausch,
gemeinsame Ausstellungen und ein Forschungsprogramm
über Wildschweine wurden beispielsweise in diesem
Rahmen durchgeführt.
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