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Die Zonierung
   
 

Die Zonierung (Einteilung in Zonen) ermöglicht, die Aktivitäten der Reservate an die Gesetzgebungen der jeweiligen Länder anzupassen.

© Octavius, MAB France
"Zonierungsschema für Biosphärenreservate" © UNESCO

Daher weist jedes Biosphärenreservat drei voneinander abhängige Zonentypen auf.
Ein zentrales Gebiet (Die Kernzone) mit einem gesetzlichem Status (gemäß Landesgesetz) gewährleistet einen langfristigen Schutz der Landschaften, der Ökosysteme und der darin vorkommenden Arten. Dieses Gebiet kann aus mehreren Untereinheiten zusammengesetzt sein. Manche Kernzonen sind groß genug, um die Erhaltung dieser Elemente gewährleisten zu können, andere können reine Reservate sein, in denen sich die Ökosysteme ohne das Zutun des Menschen weiterentwickeln. Bei anderen Reservaten beschränkt sich der Eingriff des Menschen auf Forschung, Ausbildung oder traditionelle Tätigkeiten (zum Beispiel Schäfer), die zur Erhaltung der Artenvielfalt (Biodiversität) beitragen.

Die Pflegezone befindet sich entweder rund um oder neben der Kernzone und verstärkt deren Schutzfunktion. Die in dieser Zone durchgeführten Aktivitäten sind nicht besonders störend. Es kann sich hierbei um Forschungsarbeiten handeln, die die Nutzung natürlicher Ressourcen unter Berücksichtigung der Biodiversität oder die Verwaltung bzw. die Erneuerung der Ökosysteme zum Thema haben.

Die Entwicklungszone umfasst menschliche Aktivitäten, Städte und Dörfer. Sie ist Sitz der wirtschaftlichen und sozialen Aktivitäten, die auf eine nachhaltige Entwicklung zugunsten der lokalen Bevölkerung ausgerichtet sein müssen.