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Rahmenkonzept
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Zur weiteren integrierten grenzüberschreitenden
Entwicklung des deutsch-französischen Biosphärenreservates
bedarf es eines übergeordneten Rahmenkonzeptes,
das die z.T. unterschiedlichen Zielsetzungen der
beiden Träger des GBR (Grenzüberschreitendes
BiosphärenReservat) zusammenführt und
neu definiert.
Biosphärenreservate umfassen unterschiedlich
genutzte Landschaften, von sehr naturnahen Ökosystemen
bis hin zu intensiv landwirtschaftlich, baulich,
gewerblich oder gar industriell genutzten Gebieten.
Zur langfristigen Abstimmung der unterschiedlichen
Schutz- und Entwicklungsziele, ist eine innere
räumliche Gliederung, die Zonierung, erforderlich.
Die Einteilung in Zonen und die Erarbeitung entsprechender
Flächenmanagementpläne zur standörtlich
differenzierten Nutzung, ermöglichen eine
sinnvolle Raumentwicklung unter Berücksichtigung
der naturräumlichen Gegebenheiten.
Das Rahmenkonzept soll als integriertes Gesamtkonzept
für die Entwicklung des Gesamtraumes des
deutsch-französischen Großschutzgebietes
erarbeitet werden, wobei eine Abstimmung mit allen
betroffenen Gemeinden, Behörden und Verbänden
angestrebt wird. Die Einbindung aller gesellschaftlich
relevanten Gruppen ist sicherzustellen. Hierbei
müssen für die einzelnen im Biosphärenreservat
wirksamen Sektoren und Nutzungsbereiche (z.B.:
Produktion, Dienstleistung, Bildung, etc.) Leitbilder
erarbeitet werden, die als verbindlicher Orientierungsrahmen
für zukünftiges Handeln und Wirtschaften
von allen Beteiligten anerkannt werden.
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