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Damit ein Biosphärenreservat funktionieren kann,
benötigt es eine Struktur in Form eines Verwaltungsgremiums
und eines wissenschaftlichen Beirates. Das besondere
an den Biosphärenreservaten ist die Einteilung
in Zonen (Zonierung); es handelt sich hierbei um ein
abgestuftes Zonierungskonzept. Dieses reicht von der
Entwicklungszone - hier greift der Mensch in die Entwicklung
ein - über die Pflegezone - in welcher menschliches
Handeln mit dem Erhalt der Natur im Einklang steht -
bis zur Kernzone, in der die Natur absoluten Vorrang
hat.
Wie entsteht ein Biosphärenreservat?
Die Anerkennung eines Gebietes als "Biosphärenreservat"
ist das Ergebnis eines vorgegebenen Verfahrens. Zunächst
muß eine Voruntersuchung durchgeführt werden,
die bestimmte Kriterien erfüllen muß: schutzwürdige
Arten und Landschaften müssen vorgeschlagen, menschliche
Eingriffsmöglichkeiten aufgelistet, eine geeignete
Koordinationsstruktur, wissenschaftliche Programme und
schließlich eine offizielle Zustimmung der lokalen
Entscheidungsträger herbeigeführt werden.
Das Ergebnis der Voruntersuchung wird von den MAB-Instanzen
der UNESCO (Abteilung Ökologische Wissenschaften)
geprüft. Nach ihrer Einrichtung werden die Biosphärenreservate
alle 10 Jahre einer Evaluierung unterzogen.
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