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Funktionsweise
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Funktionsweise
   
 

Damit ein Biosphärenreservat funktionieren kann, benötigt es eine Struktur in Form eines Verwaltungsgremiums und eines wissenschaftlichen Beirates. Das besondere an den Biosphärenreservaten ist die Einteilung in Zonen (Zonierung); es handelt sich hierbei um ein abgestuftes Zonierungskonzept. Dieses reicht von der Entwicklungszone - hier greift der Mensch in die Entwicklung ein - über die Pflegezone - in welcher menschliches Handeln mit dem Erhalt der Natur im Einklang steht - bis zur Kernzone, in der die Natur absoluten Vorrang hat.
 

Wie entsteht ein Biosphärenreservat?

Die Anerkennung eines Gebietes als "Biosphärenreservat" ist das Ergebnis eines vorgegebenen Verfahrens. Zunächst muß eine Voruntersuchung durchgeführt werden, die bestimmte Kriterien erfüllen muß: schutzwürdige Arten und Landschaften müssen vorgeschlagen, menschliche Eingriffsmöglichkeiten aufgelistet, eine geeignete Koordinationsstruktur, wissenschaftliche Programme und schließlich eine offizielle Zustimmung der lokalen Entscheidungsträger herbeigeführt werden. Das Ergebnis der Voruntersuchung wird von den MAB-Instanzen der UNESCO (Abteilung Ökologische Wissenschaften) geprüft. Nach ihrer Einrichtung werden die Biosphärenreservate alle 10 Jahre einer Evaluierung unterzogen.

Biosphärenreservat Berezinsky in Weißrussland (auf dem Foto ist ein Torfmoor abgebildet). Mit diesem Reservat wurde eine Zusammenarbeit im Rahmen von wissenschaftlichen Projekten aufgenommen.

Die Zonierung
Die Strukturen

Rahmenkonzept