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Projekt "Klettern und Naturschutz im Naturpark
Pfälzerwald"
Projektträger: "Arbeitskreis Klettern und Naturschutz
Pfalz"
Im Arbeitskreis wird unter der Einbindung aller Akteure (Naturschutzverbände,
Behörden, Kletterverbände...) ein Konzept zum naturverträglichen
Klettern umgesetzt. Erstes Ziel war den Wanderfalken im südlichen
Pfälzerwald wieder heimisch zu machen.
In einem abgestimmten Konzept werden Brutfelsen auf freiwilliger
Basis gesperrt und mit Blick auf die tatsächliche Besiedlung
sukzessive wieder freigegeben. Die Brutfelsen werden durch
die Kletterer überwacht und die Strategie im Klettergebiet
durch Schaukästen und über die Presse bekannt gemacht.
Dadurch konnte sich inzwischen wieder eine stabile Wanderfalkenpopulation
etablieren und auch beim Uhu sind erste Bruterfolge zu verzeichnen.
Eine Untergruppierung des AK beschäftigt sich mit der
"Sanierung und Sicherung" an den Kletterfelsen.
Die Vereinigung Pfälzer Kletterer verabschiedete im Jahr
1990 die "Richtlinien für sanftes Klettern im Wasgau-Felsenland",
die aufzeigen, wie Klettersport unter weitgehender Berücksichtnahme
und Schonung der natürlichen Lebensräume betrieben
werden kann.
Projekte der "Naturfreunde"
Projektträger: "Die Naturfreunde"
Umweltpädagogik in Naturfreundhäusern des Biosphärenreservats
- In den Naturfreundhäusern stehen sog. "Walderlebnistaschen"
(mit Becherlupen, Stiften, Notitzblock und Broschüre)
zur Verfügung, mit denen Kinder auf eigene Faust Interessantes
in Wald und Flur erforschen und entdecken können.
- - Die Naturfreundhäuser Elmstein, Finsterbrunnertal
(bei Kaiserslautern) und Rahnenhof (Hertlingshausen) sind
Stützpunkte der Aktion "Umweltdedektiv". Kinder
zwischen 8 und 14 Jahren stehen umfangreiche Materialien zur
Erforschung der Umwelt zur Verfügung.
- - die Naturfreundehäuser werden weitmöglichst
nachhaltig, umweltschonend bewirtschaftet (Mülltrennung,
Wasser- und Energieeinsparung u.a.m)
- Im Naturfreundehaus Rahnenhof liefert eine Solaranlage bis
zu 70% der benötigten Wärmeenergie für Heizung
und Duschen! In allen Zimmern liegt eine "Umwelt-Fibel""
aus, die die Gäste darüber informiert, wie im Haus
umweltfreundlich gewirtschaftet wird, und was der Gast dazu
beitragen kann.
- Nach der Renovierung des "Oppauer Hauses" im Pfechtal
bei Wachenheim soll sich dieses als "ökologisches
Musterhaus" präsentieren: erstmals im größeren
Stil wird eine Holz-Pellet-Heizungsanlage erprobt, Studenten
der FH Kaiserslautern, Fachbereich Innenarchitektur werden
den Innenausbau planen und von der FH Bingen werden weitere
"ökologische Innovationen" eingebracht. In
Zusammenarbeit mit dem Forstamt Haßloch/Neustadt sollen
im umgebenden Wald umweltpädagogische Angebote gemacht
werden.
Umweltbeobachtung, -forschung
Rund um das Naturfreundehaus Finsterbrunnertal (Karlstal)
betreut Werner Wust über 200 Nistkästen und meldet
die Beobachtungen regelmäßig an die Vogelschutzwarte
Radolfzell.
Umweltbeobachtung findet auch in den Kernzonen des BR statt.
"Versöhnung von Mensch und Natur"
Am Ortsrand von Lambrecht hat die dortige Naturfreunde-Klettergruppe
zwei aufgelassene Steinbrüche freigelegt und etliche
Kletterrouten angebracht. Hier sind ortsnah also neue Klettermöglichkeiten
entstanden, die die Felsen im Wasgau entlasten. Gleichzeitig
sind neue Brutmöglichkeiten für Wanderfalken entstanden
(erste Aufzuchten waren bereits erfolgreich!). Die Felsen
sind in dieser Zeit gesperrt und werden punktuell beobachtet/bewacht.
Waldjugendherberge Hochspeyer
Projektträger: DJH- Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland
und das Ministerium für Umwelt und Forsten/Landesforstverwaltung
Rheinland-Pfalz
- In der Waldjugendherberge Hochspeyer besteht die Möglichkeit
für Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen
und Schularten, welche einen Schwerpunkt im Bereich waldbezogener
Erziehung setzen möchten, an einem speziellen Waldprogramm
teilzunehmen.
Projekt "Die Pfalz zu Pferd" in Rahmen von Urlaub auf
Bauern und Winzerhöfen (UaBW) in der Pfalz
Für Wanderreiter mit oder ohne eigenem Pferd oder Gäste
mit spezifischen Reitinteressen wurden 42 qualitätsgeprüfte
Wanderreitstationen eingerichtet. Damit soll in erster Linie
eine
Einkommensalternative der landwirtschaftlichen Betriebe durch
verbesserte Auslastung vorhandener Urlaub auf dem Bauernhof-,
Pferde-, und Gastronomieangebote erreicht werden.
Internet: www.pferdecity.de/organisationen.htm
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